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Meineid
(recht.straf.bt.154)
    

Von einem Meineid spricht man bei der Beeidigung einer vorsätzlich falschen Aussage. Der Meineid ist ein Verbrechen, dass gemäß § 154 StGB mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr bestraft wird.

Beispiel: A steht wegen Körperverletzung vor Gericht. B der bei dem Geschehen nicht dabei war, aber dem A schaden will meldet sich als Zeuge. Während des Prozesses wird er vom Gericht nach Belehrung vernommen. Auf Frage des Richters, was er gesehen habe, sagt B aus, der habe gesehen, wie der A dem C gegen das Kinn trat. Auf Antrag des Anwalts wird B nach seiner Aussage vereidigt. Hier hat sich B eines Meineids schuldig gemacht.

Wird der Meineid begangen um von einem Angehörigen eine Bestrafung abzuwenden, kann die Strafe gemildert oder ganz von Strafe abgesehen werden (§ 157 StGB).

Auf diesen Artikel verweisen: Falscheid * § 154 StGB Meineid * perjury


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