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Erbschein
(recht.zivil.materiell.erb)
    

Mit Erbschein wird das amtliche Zeugnis bezeichnet, in das

  1. Erblasser,
  2. Erben und
  3. Erbteil (Anteil am Gesamterbe)
aufgenommen werden.

Nicht Gegenstand des Erbscheins sind Auflagen, Vermächtnisse, Teilungsanordnungen etc. Der Erbschein beschränkt sich auf die Frage der Erbenstellung.

Der Erbschein wird nur auf Antrag ausgestellt (§ 2353 BGB). Der Erbschein dient in Prozessen über den Nachlass der Beweiserleichterung. Weiterhin können Dritte Erbschaftsgegenstände gutgläubig erwerben wenn sie sich auf den Erbschein verlassen (§ 2366 BGB).

Materielle geregelt ist der Erbschein im fünften Buch Abschnitt 8.

Antrag durch Bevollmächtigten

Ein Antrag einschließlich Abgabe der eidesstattichen Versicherung durch Betreuer oder Bevollmächtigten kommt in Betracht, wenn der Erbe selbst nicht merh in der Lage ist eine eidestattliche Versicherung abzugeben (OLG Celle, Beschluss v. 20.06.2018 Az. 6 W 78/18).

Auf diesen Artikel verweisen: Nachlasspfleger/Nachlasspflegschaft * Erbteils-/Erbschaftskaufvertrag * Erbscheinsantrag, gewillkürte Erbfolge * Freiwillige Gerichtsbarkeit/streitige Gerichtsbarkeit


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