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Vorausabtretung/antizipierte Abtretung
(recht.zivil.materiell.schuld.at)
    

Grundstzlich muss eine Forderung bestehen, damit sie abgetreten werden kann.

Trotzdem ist es mglich, einen Abtretungsvertrag ber zuknftige Forderungen abzuschlieen. Das ergibt sich (a fortiori [Palandt, 398 Rn, 11]) aus 185 Abs. 2 BGB. Eine solche Abtretung nennt man Vorausabtretung oder antizipierte Abtretung.

Die Wirkung des Vertrages tritt dann mit Entstehen der Forderung ein. Wichtig ist, dass bei Entstehen der Forderung eindeutig klar ist, dass und in welchem Umfang sie abgetreten werden soll (Bestimmtheitsgrundsatz). In einem Spannungsverhltnis steht dazu das Problem der bersicherung, die auch zu einer Unwirksamkeit der Abtretung fhren kann (Sittenwidrigkeit gem 138 BGB).

Auf diesen Artikel verweisen: Abtretung/Zession * Globalzession