slider
Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de
Artikel Diskussion (2)
subjektive/objektive Auslegung
(recht.methoden)
    

Die juristische Auslegung von Gesetzen, die sich auf die von Savigny entdeckten drei Auslegungsmethoden (grammatikalische, systematische, historische) und die spter entwickelte teleologische Auslegung, sttzt, kann entweder subjektiv oder objektiv vorgenommen werden. Umstritten ist, welche der beiden Auslegungsmethoden verbindlich sein soll.

Bei der subjektiven Auslegung ist immer Wille des Gesetzgebers mageblich. Der Auslegende hat zu fragen, welchen Sinn verband der Gesetzgeber mit seinen Worten, welche Bedeutung hat die systematische Einordnung fr den Gesetzgeber gehabt? Welchen Zweck verfolgt der historische Gesetzgeber.

Bei der objektiven Theorie kommt es dagegen, auf das Gesetz selbst an, ohne Rcksicht auf den Gesetzgeber. Welchen Sinn hat ein Wort? Was ergibt sich aus der Stellung im Gesetz als solcher? Welcher Zweck lsst sich dem Gesetz als solchen entnehmen? Selbst die historische Auslegung lsst sich objektiv anwenden, indem man "die Geseztsmaterialien nicht so sehr als Beweismittel fr die realen Gedanken udn Absichten des Gesetzgebers auswertet, als vielmehr zur Grundlage objektiv-sinnhafter historischer Konstruktionen macht" (Engisch, Einfhrung in das juristische Denken, S. 97).

Auf diesen Artikel verweisen: keine Verweise