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Scherzerklrung/Scherzgeschft
(recht.zivil.materiell.at)
    

Von einer Scherzerklrung spricht das BGB, wenn eine Willenserklrung in der Annahme abgegeben wird, der fehlende Ernst werde erkannt ( 118 BGB). Es kommt hierbei nur auf die Sicht des Erlrenden an.

Beispiel: A uert nach einer langen Wanderung "1000 Euro fr ein Bier".

Solche Scherzerklrungen sind nichtig. Erkennt der Dritte nicht, dass es sich um einen Scherz handelt, so ist ihm gem 121 BGB sein Vertrauensschaden zu ersetzen. Das gilt aber nicht, wenn der Dritte den Scherz fahrlssig verkennt.

Entsprechend unwirksam ist ein Scherzgeschft, bei dem der Annehmende den Scherz erkennt und ebenfalls eine Scherzerklrung abgibt.

Beispiel: Der Wirt reagiert auf A Scherz mit "Einverstanden!".

Vom Scherzgeschft sind das Scheingeschft und die falsa demonstratio abzugrenzen.

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