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Nominallohn/Reallohn
(recht.allgemein.wirtschaft)
    

Mit Nominallohn wird der Geldlohn, d.h. die tatschliche Summe des Lohnes bezeichnet. Mit Reallohn wird die Kaufkraft des Lohnes bezeichnet, d.h. der um die Inflation bereinigte Nominallohn. Dabei kann die Kaufkraft nur im Verhltnis zu frheren Werten angegeben werden.

Beispiel: Im Januar 2005 hat A einen Stundenlohn von 20,- Euro Brutto. Im Frhjahr 2006 wurde der Stundenlohn dann auf 21,- Euro erhht. Sein neuer Nominallohn betrgt jetzt 21,- pro Stunde. Das entspricht einer nominalen Lohnerhhung von 5 %. Die Inflation betrug im jahr 2005 2 %, d.h. A muss 2006 2 % mehr fr seinen Lebensunterhalt aufwenden. Daher betrgt die Reallohnehhung 3 %.

Abwandlung: Wre der Nominallohn des A nur um 1,5 % erhht worden auf 20,30 Euro, entsprche dies einem Reallohnverlust von 0,5 %.

Um diesen Gefahren zu entgehen, versuchen die Gewerkschaften in Tarifvertrgen Reallohnsteigerungen zu vereinbaren.

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