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Lehen/Belehnung/Lehnsverhltnis
(recht.geschichte.19 und recht.geschichte.20)
    

Mit Lehen wird im Reichsrecht ein Gut bezeichnet, das von einem Lehnsherrn dem Lehnsmann (= Vasall) im Gegenzug fr persnliche Dienste (Kriegsdienst, Hoffahrt usw.) berlassen wurde. Die berlassung wird als Belehnung bezeichnet, das Verhltnis zwischen Vasall und Lehnsherr als Lehnsverhltnis.

Die Belehnung kam zustande, durch einen Ergebunsakt des Vasallen (sog. Kommendation).

Das Lehnswesen hielt sich bis ins 19. Jahrhundert. Die letzten Lehen wurden in Deutschland Anfang des 20. Jahrhunderts umgewandelt (allodifiziert).

Auf diesen Artikel verweisen: Kommendation * Manlehen/Kunkellehen * Investitur * Zepterlehen/Fahnenlehen * beneficium * Grundherrschaft/Grundhrigen * Vasall/Kronvasall * Lehnsanwartschaft * Ehrschatz/laudemium * Allod/Allodialbesitz * Felonie * Feudalismus * Allodifizierung/Allodifikation. * Ministeriale * jura in re aliena * Lehensgericht * libri feudorum * Manfall/Herrenfall