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Identittstuschung/Handeln unter fremdem Namen, Zivilrecht
(recht.zivil.materiell.schuld.at)
    

Von einer Identittstuschung spricht man im Zivilrecht, wenn jemand bei einem Vertragsschluss unter einem falschen Namen auftritt und es dem Vertragspartner aber erkennbar auf darauf ankommt, mit der vor ihm stehenden Person abzuschlieen. Hier kommt der Vertrag mit der Handelnden Person zustande. Man spricht auch von einem Eigengeschft unter falscher Namensangabe.

Beispiel: B sucht einen Arbeitnehmer fr krperlich anstrengende Arbeit. Es erscheint der krftige C der sich als dem B unbekannten D ausgibt. Man schliet einen Vertrag. Hier wird C verpflichtet. D kann sich auf diesen Vertrag nicht berufen.

Die Identittstuschung ist vom Handeln unter fremdem Namen abzugrenzen. Auch hier tritt jemand unter fremden Namen auf, es kommt dem Vertragspartner aber nicht auf die vor ihm stehende Person sondern den Trger des Namens an.

Beispiel: B will ein Auto kaufen. Im Brief ist der D eingetragen. C gibt sich als D aus. B kommt es hier nicht darauf an, von dem vor ihm stehenden C zu kaufen, sondern von dem im Brief eingetragenen Halter. Hier ist der C daher als vollmachtloser Vertreter zu behandeln, so dass D die Mglichkeit hat den Vertrag zu genehmigen.

Der Vertragspartner hat bis zur Genehmigung durch den Vertretenen die Mglichkeit seine Willenserklrung zu widerrufen ( 178 BGB).

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