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Gewohnheitsrecht
(recht.allgemein)
    

Von Gewohnheitsrecht spricht man bei ungeschriebenem Recht, das sich durch regelmige bung innerhalb einer Rechtsgemeinschaft ausgebildet hat.

Voraussetzungen fr Anerkennung von Gewohnheitsrecht sind

  • die langjhrige allgemeine bung (objektives Element) (lat. longa consuetudo)
  • in der berzeugung rechtens zu Handeln (subjektives Element) (lat. opinio necessitatis).
  • Die Formulierbarkeit der bung als Rechtssatz (formales Element).

Gewohnheitsrecht ist ebenso wirksam wie formell gesetztes Recht. Es kann nur durch neues Gewohnheitsrecht oder ein formelles Gesetz gendert werden.

Im ffentlichen Recht spielt das Gewohnheitsrecht insbesondere im Staatshaftungsrecht eine Rolle.

Siehe auch unter Observanz und Richterrecht.

Auf diesen Artikel verweisen: longa consuetudo * Handelsbrauch * Richterrecht * Verwaltungsgrundstze * Schweigen im Zivilrecht * Observanz * gesetztes Recht * opinio necessitatis * Rechtspositivismus * Vlkergewohnheitsrecht