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Folter
(recht.straf.prozess und recht.geschichte.ma)
    

Folter, d.h. Gewaltanwendung im Strafproze, war im Mittelalter eine zulssige Mglichkeit um an ein Gestndnis des Angeklagten zu kommen. Auch die peinliche Halsgerichtsordnung von 1532 nderte daran grundstzlich nichts. Insbesondere da ein Tter nur aufgrund der Aussage von zwei Zeugen mit gutem Leumund oder eines Gestndnisses verurteilt werden durfte, wurde dieses durch Folter erpret.

In Deutschland wurde die Folter zuerst von Friedrich II in Preuen 1756 vollstndig abgeschafft. Baden hat sie 1831 als letzter deutscher Staat abgeschafft. Im dritten Reich fhrte die Gestapo die Folter wieder ein. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde die Folter wieder vollstndig abgeschafft. 136 a StPO verbietet jede Einwirkung auf die Freiheit der Willensentschlieung und Willensbettigung. Daneben verbieten auch internationale Vertrge die Folter.

Siehe aber unter Daschner.

Auf diesen Artikel verweisen: Rettungsfolter * Inquisitionsprozess