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Approaches
(recht.)
    

Inhalt
                1. ILS
             1. Einführung
             2. Grundlagen
             3. Einstellen über worldmap
             4. Einstellen im Flugzeug
                4.1. Glascockpit
                4.2. Kein Glascockpit
                4.3. rnav
                4.4. LOC

Approachs sind automatisierte Landeanflugverfahren die es ermöglichen auch bei schlechter/fehlender Sicht eine Landung durchzuführen.

1. ILS

1. Einführung

Das ILS ermöglicht im Rahmen eines Instrumentenfluges eine Landung bei schlechten Sichtbedingungen, die eine Landung nach Sicht ausschließen würden. Der ILS-Sender der sich aus zwei Komponenten zusammensetzt führt das Flugzeug ab dem Inital Approach Fix auf einem Gleitweg bis zum Aufsetzpunkt der Landebahn. In Verbindung mit einem Autopiloten, kann so eine vollständig automatische Landung durchgeführt werden.

2. Grundlagen

Jede ILS-Approach hat einen VOR-Sender als Locator und einen Gleitwegsender (glideslope). Der Locator muss über das NAV-Radio eingestellt werden - mit Einstellung des Locators wird automatisch auch der dazugehörige Gleitwegsender eingestellt. Es gibt dafür keine gesonderte Einstellmöglichkeit.

Die Daten erhält man grundsätzlich im Internet wenn man nach Instrument Approach Charts sucht. Dabei entsprechen die im msfs gespeicherten Daten nicht immer den tatsächlichen Daten. Wenn man nicht über Navigraph (kostet monatlich Geld) aktuelle Daten kaufen und über einen Mod in den msfs nachladen will, muss man gelegentlich ausprobieren.

3. Einstellen über worldmap

Das ILS-Verfahren kann grundsätzlich über die worldmap oder im Flugzeug über das Approachs-Menu für den konkreten Flugplatz, die konkrete Landebahn ausgewählt werden, dabei stehen zur Auswahl immer nur die unterstützten Verfahren. Der Name eines ILS-Anflugs setzt sich grundsätzlich wie folgt zusammen:
ILS 07C Für einen ILS-Landeanflug auf die Landebahn 07 Mitte (C = Center).

Das funktioniert allerding je nach Flugzeug schlecht bis gar nicht, so dass manuelle Korrekturen notwendig sind. Dafür muss man die Grundlagen kennen.

4. Einstellen im Flugzeug

4.1. Glascockpit

Wenn man im Flugzeug selbst, z.B. über Glascockpit den Zielflughafen eingibt sollen dort auch die Möglichkeiten für die Approachs, d.h. ILS, RNAV etc. einschließlich der Transitions erscheinen.

Wenn der NAV-Empfänger den ILS-Sender empfängt wird im Cockpit (z.B. auf dem PFD) der Code des Senders (z.B. IKSW) die aktuelle Höhe der Glideslope angzeigt und die Abkürzung GP eingeblendet.

4.2. Kein Glascockpit

In Flugzeugen ohne PFD/MFD (z.B. einer Cessna 152) muss die Frequenz manuell am NAV-Empfänger eingestellt werden.

Wird der Sender empfangen wird der VOR-Anzeiger aktiv. Dabei zeigt dann der senkrechte Strich den Locator und der waagerechte Strich den glidepath an.

Meine Ergebnisse (für EDDF ermittelt nach mehreren mißglückten Anflügen mit falschen Frequenzen):

ICAOBahnCodeFreq.feetmsfsStand
EDDFILS Z 07LIFNE111.75NODGO5000+März 23
ILS Z 25RIFNW111.35NIBAP5000+März 23
ILS Y 25RIFWR109.75EDEPU5000+März 23
ILS 07RIFSE110.95ROBSA4000+März 23
ILS Y 07LIFEL110.30VAGUL5000+März 23
EDVKILS 27IKSW109.3+März 23
ILS 09IKSE108.1+März 23
EDILS 07R110.70?

Für die technischen Details siehe unter dem jeweiligen Flugzeug.

4.3. rnav

Siehe unter IFR.

4.4. LOC

Landekurssender des ILS.

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