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Abschreibungsgesellschaft/Verlustzuweisungsgesellschaft
(recht.allgemein.wirtschaft)
    

Mit Abschreibungsgesellschaft wird eine Gesellschaft (oft eine KG) bezeichnet, deren Zweck ist es ist, z.B. im Schiffbau, Verluste zu produzieren, die die Gesellschafter dann zur temporren Minderung ihres anderweitig erzielten Gewinns nutzen. Erzielt werden diese Verluste in der Regel durch Sonderabschreibungen oder hohe laufende Kosten. 15b EStG begrenzt aber die Mglichkeit zur Verrechnung, so dass Verluste aus Abschreibungsgesellschaften jetzt nicht mehr mit anderen Einknften ausgeglichen werden drfen.

Beispiel: A ist leitender Angestellter. Er hat neben seinem Einkommen, Zinseinnahmen von 50.000,- Euro jhrlich aus seinem Vermgen, die er mit seinem Einkommenssteuersatz von 45 % versteuern muss. Um dem zu entgehen, kauft er fr 15.000,- 100 von 100.000 Anteilen der Abr KG. Diese finanziert damit den Kauf eines Tankers. Durch hohe, ber dem Wertverlust des Tankers liegende, Sonderabschreibungen macht die Gesellschaft in den ersten beiden Jahren Verluste i.H.v. 20.000.000,-. Diese Verluste werden auf die Gesellschafter aufgeteilt. D.h. A konnte nach altem Recht mit seinen 100 Anteilen einen Verlust von 20.000,- Euro geltend machen. D.h. er musste nur noch Zinseinknfte in Hhe von 30.000,- versteuern.

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